Selbstschutztipp: Wintersport

Veröffentlichungsdatum25.12.2025Lesedauer1 Minute
Schifahrer

Der Salzburger Zivilschutzverband hat einen aktuellen Tipp zur Vermeidung von Wintersport-Unfällen:

Schon gewusst?  

… jedes Jahr kommt es zu zahlreichen Unfällen beim Wintersport. Allein in der Wintersaison 2024/25 wurden in Salzburg insgesamt 1.511 Verletzte bei Alpinunfälle verzeichnet.

Ausrüstung

(Schlitten, Ski, Eislaufschuhe etc.) regelmäßig auf den Zustand überprüfen und warten lassen. Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe und geladenes Handy für Notfälle dabeihaben. Ein Helm schützt bei jeder Wintersportart vor schweren Kopfverletzungen und gehört überall zur Grundausstattung

Achtung: Helmpflicht für Kinder & Jugendliche bis 15 Jahren

Freies Gelände

Für Sportarten im freien Gelände unbedingt über die Wetterlage informieren und Lawinenwarnungen beachten. Die Tour gut planen und ein LVS-Gerät, Sonde, Schaufel & Biwaksack mitführen.

Kleidung

Ein Zwiebel-Look mit mehreren Schichten, festem Schuhwerk und Handschuhen schützt gut vor Kälte. Reflektierende Kleidung stellt sicher, auch im dunklen gesehen zu werden.

Schlittenfahren

Wetter

Outdoor-Sport bei extremen Wetterbedingungen vermeiden, diese können gefährliche Situationen mit sich bringen.

Skifahren

An markierte Routen halten und Abseitsfahrten vermeiden. Pisten dem eigenen Können nach wählen und an FIS-Regeln halten. Generell gilt: ein verantwortungsbewusstes Fahrverhalten erhöht die eigene Sicherheit maßgeblich.

Rodeln

Feste Schuhe mit griffiger Sohle, angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand zu anderen vermeiden Unfälle. Wichtig ist auch immer ein Auge auf Ihre Kinder zu haben.

Eislaufen

Speziell beim Eislaufen nur freigegebene Seen oder Eislaufplätze nutzen – unsicheres Eis birgt Lebensgefahr – und ausreichend Abstand zu anderen Wintersportlern halten

Unfall & Hilfe

Unfallstelle absichern, den Verletzten ansprechen und Erste Hilfe leisten (Wundversorgung, Wärmeschutz). Rufen Sie unverzüglich die Rettung unter der Nummer 144, Bergrettung 140 oder 112 für den Euronotruf und informieren Sie, wenn möglich das Personal über die genaue Unfallstelle.

Falls jemand beim Eislaufen auf einem See einbricht, niemals selbst das Eis betreten und sofort die Rettung alarmieren.

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