Jugend Innovativ

Veröffentlichungsdatum03.06.2026Lesedauer1 Minute
Eine Gruppe von Männern hält einen Scheck und ein Schild hoch

Lucas Eberharter und Philipp Kaserer mit Betreuungslehrer Wolfgang Plössnig bei der Preisverleihung beim Wettbewerb Jugend Innovativ

Doppelter Erfolg für die Schüler des Holztechnikums Kuchl beim Wettbewerb Jugend Innovativ

LNF 4Sensationeller Erfolg für die HTL Schüler aus Kuchl: Beim diesjährigen bundesweiten Finale des Wettbewerbs „Jugend Innovativ“ sicherten sich gleich zwei Teams der Privatschule Holztechnikum Kuchl (HTL, Fachschule, Internat) Spitzenplätze auf dem Podium. Mit ihren zukunftsweisenden Diplomarbeiten holten die Schüler den 2. und 3. Platz nach Salzburg.

Platz 2 in der Kategorie Engineering: „ModulAlp“ – Die hochalpine Schutzhütte 

Lucas Eberharter und Philipp Kaserer lösten ein logistisches Problem im Bergsport. Sie konstruierten eine modular aufgebaute Schutzhütte in Holzriegelbauweise, die extremen Windspitzen von bis zu 150 km/h standhält. Das Besondere: Jedes Segment wiegt unter 1.500 kg, wodurch die autarke Hütte per Helikopter ein- und komplett rückstandslos wieder ausgeflogen werden kann („Leave no Trace“). „ Die Schüler haben ein sehr durchdachtes Konzept geplant und ein Modell entworfen“, erklärt Betreuungslehrer DI (FH) Mst. Ing. Wolfgang Plössnig. Partnerbetrieb war Holzbau Maier GmbH (Bramberg am Wildkogel). Die beiden Schüler haben für ihre Idee auch den HTK-Award in Gold gewonnen.

Platz 3 in der Kategorie Sustainability: Nachhaltiger Holzschaum als Alternative für herkömmliche Dämmstoffe

Jugend Innovativ - 3. PlatzLois Oberacher und Michael Wagnest entwickelten eine biobasierte Alternative zu erdölbasierten Schaumstoffen. Ihr „Schaum aus dem Wald“ besteht rein aus nachwachsenden, regionalen Rohstoffen wie Paulowniafasern, Stärke und Leinöl. „Der Holzschaum ist als umweltfreundlicher Dämmstoff, über die Verwendung als Leichtbaumaterial für den Möbel- und Innenausbau bis hin zu ökologischen Leichtverpackungen einsetzbar“, berichtet Betreuungslehrer DI Herwig Gütler. Kooperationspartner beider Diplomarbeit war die FH Salzburg, Campus Kuchl.

„Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert den vier Schülern herzlich zu diesen Leistungen. Ein großer Dank gilt auch den betreuenden Lehrkräften sowie unseren Partnern aus Forschung und Wirtschaft für die großartige Unterstützung.“