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Kuchl ist eine traditionsreiche Marktgemeinde
8km südlich der Bezirks-Hauptstadt Hallein am Fuße des Hohen
Gölls gelegen. Es grenzt im Norden an Hallein und Vigaun, im Osten
an St.Koloman, im Südosten an Scheffau, im Süden an Golling
und im Westen, getrennt durch Roßfeld, Göll und die Staatsgrenze
liegt Berchtesgaden. Kuchl ist zwar an Fläche klein (ca. 45km²), mit seinen 6500 Einwohnern zählt es aber zu den einwohnerstärksten Orten der Region. So, wie viele andere Gemeinden des Tennengaus, ist Kuchl vom Wasser geprägt. Während die Stromschnellen der Salzach Freerider in Euphorie versetzen, kann man weniger actiongeladen zahlreiche kleinere und größere Wasserfälle, die teilweise auch durch Weganlagen erschlossen sind, entdecken. |
| Der Hohe Göll bildet mit 2523m die höchste
Erhebung des Tennengaues. Verglichen mit den Hohen Tauern nimmt sich die
Höhe bescheiden aus. Er bildet zugleich die Grenze zu Bayern. Dort ist er bereits durch einen Nationalpark unter besonderen Schutz gestellt. Berühmtheit unter Schifahreren erlangte der Hohe Göll durch seine rassige Abfahrt durch die Göll Ostwand. An der Grenze zwischen Kuchl und Golling entspringt dem Göllstock in einer Riesenquelle der Schwarzbach. Mit bis zu 20.000 Litern pro Sekunde stürzt er sich in zwei Stufen als Schwarzbachfall oder auch Gollinger Wasserfall ins Salzachtal. Ein besonderes Schauspiel bietet sich zur Sonnenwende, wenn sich am Grat zwischen Hohem Göll und Kleinem Göll, dem sogenannten Kuchler Kamm, Sonnwendfeuer an Sonnwendfeuer reiht. |
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Einer der schönsten Wasserfälle Österreichs
liegt genau an der Ortsgrenze zwischen Golling und Kuchl, der Schwarzbach-
oder besser bekannt unter Gollinger Wasserfall.
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| In zwei Stufen stürzt er sich ausgesprochen ästhetisch mehr als 60m in die Tiefe.Zur Schneeschmelze oder nach langen Regenzeiten kann die Schüttung 15.000 Liter/Sekunde übersteigen. Eine unglaubliche Menge, wenn man bedenkt, daß man damit den Wasserbedarf von fast ganz Österreich decken könnte. | ||
| Der GEORGENBERG besteht aus einem ca.
1 km langen Höhenrücken aus interglazialem Konglomerat und ragt
als einzelstehender Berg ca. 50 m hoch über die Talsohle des Kuchler
Beckens empor. Er trägt eine Hochfläche, die z. T. von senkrechten
Wänden umgeben ist. Dieser Rücken stellt den Rest einer deltaförmigen Ablagerung dar, die in der vorletzten Zwischeneiszeit in den, das Salzburger Becken erfüllenden See geschüttet wurde und der Zerstörung durch den Salzachgletscher entgangen ist. Der allseits steile, größtenteiils felsige Abfall geht auf die Unterlagerung durch eine Moräne zurück. |
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| Der Georgenberg bietet somit in seinem geologischen Aufbau besonders wertvolle erdgeschichtliche Aufschlüsse und verleiht darüber hinaus durch seine Erscheinungsform als Inselberg dem Landschaftsbild des Kuchler Beckens ein einzigartiges, charakteristisches Gepräge. Dazu kommt, dass der Georgenberg auf seiner Hochfläche eine der kulturgeschichtlich bedeutendsten Höhensiedlungen des Landes Salzburg in vor- und frühgeschichtlicher Zeit trug, deren Kontinuität bis ins frühe Mittelalter erwiesen ist. |
Daher wurde der Georgenberg mit Bescheid der Salzburger
Landesregierung vom 06.12.1960 zum Naturdenkmal erklärt.
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| Der Tennengau: Der Tennengau grenzt im Norden und Osten an den Flachgau, im Südosten an Oberösterreich, im Süden an den Pongau und im Westen an Bayern. Er stellt eine von Naturgrenzen umschlossene Einheit dar: Dies sind im Westen und Süden die Kalkklötze des Göllstocks, des Hagen- und Tennengebirges, weiters wird er durch das almenreiche Mittelgebirge der Osterhorngruppe begrenzt. |
Der Tennengau stellt mit 668 km² den kleinsten Gau im Land Salzburg dar. Hiervon nimmt Kuchl eine Fläche von 46,89 km² in Anspruch. Davon liegen 37 % (17,75 km²) unterhalb der 500 m-Höhenlinie (zumeist unbewaldete Zone mit dichter Verbauung). Der Markt selbst liegt in 468 m Seehöhe. |